Wenn die Sprache ihre Macht verliert und nur das Handeln bleibt. Haneke schaut dem Leben zu.

Der anmaßende Titel mag es suggerieren, doch Michael Haneke geht es in Liebe (Amour) nicht um eine Definition des Begriffs der Liebe, sondern um eine Beobachtung ihrer Verwirklichung. Eine große Pariser Wohnung, im dritten oder vierten Stock. Weite Flügeltüren, holzvertäfelte Wände, weiße Gardinen, ein Konzertflügel. Zwei alte Menschen (Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva), seit langem verheiratet, und einer wird bald sterben. Alle ihre Handlungen, alle Formen ihrer Kommunikation und Interaktion sind für den Film von Belang. (Quelle: https://www.critic.de/film/amour-3788/)

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'Be like a weed': The life advice of a 102-year-old painter

Trudy Smith had always dreamed of being a painter, but she did not pick up a paintbrush until she was 85.
Now 102, Ms Smith said it was a mixture of loneliness and newfound freedom that gave her the courage to start pursuing her passion following her husband's death.

"The one thing I wanted to do was to paint," she said.
"I never did very much before that because he [husband] was very critical.
"It has taken quite a while but suddenly I have realised that it is lovely to be free of everything.

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Aye Aye!

Macher: Aruna Gallas, Julia Maier, Maja Sehovic, Reutlingen
Alter: 21 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 04:57 Minuten
Genre: Animationsfilm

Im Wettbewerb 2018:
Auszeichnung GÜ (500 Euro)

 

Inhalt:
Jonte ist ein an Demenz erkrankter pensionierter Seemann. Was in seinem Kopf passiert, wenn die einfachsten Dinge plötzlich zu einem Problem werden, zeigt der animierte Kurzfilm.

Jurybegründung:
Wie kein anderes Medium vermag der Film innere Vorgänge zu visualisieren. Je abstrakter solche Vorgänge ablaufen, desto mehr bietet sich die Animation zur Visualisierung an. Die Filmindustrie hat diesen Weg schon erfolgreich bestritten – wie etwa mit „Alles steht Kopf“ des Pixar-Studios, in dem es aber um Jugendliche in der Pubertät geht. In dem auf den Punkt gebrachten Kurzfilm „Aye, Aye!“, von Aruna Gallas, Julia Maier und Majda Sehovic, den sie im Rahmen ihres Filmstudiums entwickelten, steht ein alter Mann im Mittelpunkt. Nach intensivem Experimentieren kamen sie auf die Idee, künstlerisch das umzusetzen, was in den Köpfen von alten Menschen vor sich geht, insbesondere dann, wenn sie unter Altersdemenz leiden oder sich zunehmend verwirrt und hilflos fühlen. Entstanden ist eine liebevolle und eindringliche Darstellung von Demenz, mit der es den Filmemacherinnen gelingt, Berührende Bilder für komplexe Sachverhalte zu finden.

 

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Das neue iPad

Ältere Herrschaften haben oftmals ihre Probleme mit neuerer Technik. Aber wenn das neue iPad in der Spülmaschine landet, steigen Technik-Liebhabern Tränen in die Augen.

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Die hier vorgestellten Filme und Videoclips befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Themenbereiches Kunst, Kreativität, Alter und Demenz. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend ergänzt.